Der SVFB engagiert sich auf politischer Ebene für die Schaffung günstiger Rahmenbedin-gungen zur Ausübung eines freien Berufes. Deshalb verlangt er eine Verringerung der admi­nistrativen Lasten, die Freiberufler heute auf sich nehmen müssen. Weiter verlangt der SVFB, dass man das Problem der Staatsverschuldung und der Zunahme der öffentlichen Ausgaben konkret angeht. Der Verband unterstützt sämtliche Anstrengungen, um die Einfüh­rung neuer Steuern, Abgaben und Gebühren und die Erhöhung bestehender zu verhindern. Auf Sozialpo­litischer Ebene setzt sich der SVFB für eine systematische Überprüfung der finanziellen Lang­fristigkeit unserer Sozialwerke und für eine verstärkte Eigenverantwortlich­keit ein.

Der SVFB will zudem seine Präsenz in der Politik verstärken, indem er mit Parlamentariern, die einem freien Beruf nachgehen, zusammenarbeitet und ständige Kontakte zu den zustän­digen Bundesbehörden pflegt. Auf interner Ebene plant der SVFB, die bilateralen Kontakte mit seinen 16 Mitgliedorganisationen zu intensivieren.

Im 2014 wird sich der SVFB in erster Linie die folgenden Ziele verfolgen:

 

1.    Umsetzung der Resolution vom 8. November 2013

Am 8. November 2013, im Rahmen des ersten Tages der Freien Berufe, welcher in Bern stattfand, verabschiedeten die Delegierten die Resolution " Freie Berufe: keine weitere Aushöhlung!". Im Jahr 2014 wird die USPL alle Anstrengungen unternehmen, um diese Resolution umzusetzen.

 

2.   Förderung der Beziehungen mit der EU

Die von den Institutionen der EU gefällten Ent­scheide werden für die Mitglieder des SVFB im­mer wichtiger. Seit September 2011 ist der SVFB Mitglied des europäisches Netzwerks der freien Berufe libP-e-net mit dem Ziel, mehr über deren aktuelle Probleme an der EU zu erfahren. Bestehend aus fünf nationalen Verbänden hat diese elektronische Plattform zum Ziel, die Anliegen der freien Berufe bei den Institutionen der EU besser bekannt zu machen.

 

3.    Verstärkung der politischen Rolle des SVFB

Der SVFB will zum unentbehrlichen Diskussionspartner von eidgenössischen Parlamentariern und Behörden (vorab SECO, Steuerverwaltung und Bundesamt für Sozialversicherungen) werden. Um das erreichen, sieht der SVFB folgendes vor:

·      Pflegen von Kontakten mit Parlamentariern, die einer freien Beruf ausüben

·      Einreichung parlamentarischer Vorstösse zur Ausübung der freien Berufe

·      Kontakten mit leitenden Vertretern der Bundesbehörden (SECO, ESV, BSV)

 

4.   Verstärkte Zusammenarbeit zwischen dem SVFB und seinen 16 Mitgliedorgani­sationen

Um die Zusammenarbeit zwischen dem SVFB und seinen Mitgliedorganisationen zu ver-stärken und deren Anliegen besser kennenzulernen, wird der SVFB die Arbeiten in den folgenden sektoriellen Arbeitsgruppen weiterführen:

  • "Gesundheitspolitik"
  • "Bauen"
  • "Rechts- und Finanzfragen"

Am 8. November 2013 der erste Tag der freien Berufe organisieren
Informationssitzungen organisieren zu Themen, welche einzelne oder allen freien Berufe direkt betreffen
Jährliche bilaterale Treffen mit den Verantwortlichen der SVFB-Mitgliedorganisationen
 

5.  Präsenz des SVFB in der Öffentlichkeit verstärken

Um seine Präsenz in der Öffentlichkeit (Medien/öffentliche Meinung) zu festigen, wird der SVFB:

· Artikel, Stellungnahmen und Pressemitteilungen verfassen und diese in den Presseorga­nen der SVFB-Mitgliedorganisationen veröffentlichen

·      und mit Links besser bekanntmachen

·      die Bundeshausjournalisten über die Beschlüsse und Stellungnahmen des SVFB informie­ren

 

Ende 2014 werden die Aktivitäten des SVFB zu den obgenannten Zielen überprüft.